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A R T I C L E S O F A S S O C I A T I O N
§ 2 [1] Der Wissenschaftsverein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Er hat sich den Schutz der Umwelt und die Förderung einer nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zum Ziel gesetzt. Ein dauerhaft zukunftsfähiger Fortschritt erfordert eine sozial- und umweltverträgliche Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen. Hierzu ist eine Umstellung des Aufbringens von Rohstoffen von sich erschöpfenden, fossilen Ressourcen auf nachwachsende und regenerierbare ein wesentlicher Teil der Strategie und Lösung: Pflanzen als wichtigste Rohstoffe der Zukunft. § 2 [2] Eine nachhaltige Wirtschaft im Sinne des Vereinsweckes impliziert die integrierte Entwicklung aller natürlich vorhandenen Ressourcen und die intelligente Nutzung aller verfügbaren Stoffkomponenten. Insbesondere will der Verein das Bewusstsein dafür wecken, dass durch Innovationen aus Pflanzen viele herkömmliche Materialien durch Produkte aus biologisch abbaubaren und nachwachsenden Werk- und Wirkstoffen erzeugt und somit die Umwelt von persistenten Abfällen entlastet werden kann. § 2 [3] Erklärtes Forschungsziel ist die innovative Nutzung der zellularen und molekularen Eigenschaften von Pflanzen, insbesondere von funktionellen Biomolekülen in Pflanzenextrakten und Pflanzenrestmassen, sowie die Verfeinerung der dazu notwendigen Verfahren im Sinne einer nachhaltigen Nutzung der metabolischen und genetischen Vielfalt als Quelle für neue wertvolle Produkte. Die intelligente und wirtschaftliche Nutzung der evolutionär vorhandenen Matrices in Kombination mit möglichst geringer (wirtschaftlich und ökologisch relevanter) Eingriffstiefe in diese natürlich vorhandenen Strukturen zur Einsparung von Ressourcen ist Ziel von HELIA RESEARCH. § 2 [8] Ein Schwerpunkt der Forschungstätigkeiten liegt auf der innovativen Inwertsetzung von Restmassen aus der Landwirtschaftlichen Primärproduktion und den pflanzlichen Reststoffströmen aus der Weiterverarbeitung, der Aufklärung der Restmassen- Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten für neue Anwendungen. § 2 [9] Ein Schwerpunkt des Wissenschaftsvereines liegt auf der Erforschung und Etablierung neuer Wertschöpfungen aus der Kulturpflanze Sonnenblume unter Berücksichtigung des regionalen Kontextes, um das ungenutzte Potenzial dieser Pflanze im wirtschaftlich relevanter Weise im Sinne des Gemeinwohls zu erschließen. § 2 [10] Der Verein verfolgt keinerlei politische Zwecke, ist selbstlos tätig und verfolgt wirtschaftliche Ziele nur im Sinne der Aufbringung der notwendigen materiellen Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes. § 5 [1] Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden. Ein schriftlicher Antrag zur Aufnahme - verbunden mit der Anerkennung der Statuten - ist erforderlich. ››› Download der Gesamtversion |
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